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Pressemitteilung vom 17.08.2015: Verkaufsoffener Sonntag in Freiburg

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JU stimmt für den verkaufsoffenen Sonntag

Die Junge Union Freiburg diskutierte im Rahmen einer Vorstandssitzung über die Einführung von zwei verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr. Auch wenn unterschiedliche Meinungen zu erkennen waren, beschloss der Vorstand einstimmig, sich für die Einführung der zwei verkaufsoffenen Sonntag auszusprechen anstelle der momentan vorhandenen Megasamstage. “Allerdings ist für uns essentiell wichtig, diese zwei Sonntagnachmittage in ein Gesamtkonzept mit Kultur-, Freizeit- und Familienangeboten einzubetten und sie nicht rein zu Konsumzwecken zu nutzen“, so Carolin Jenkner, Vorsitzende der Jungen Union. Beteiligt werden könnten zum Beispiel unter anderem die städtischen Museen, die Stadtbibliothek oder weitere kulturelle und städtische Einrichtungen. Eine weitere Bedingung wäre, dass die Arbeitnehmer selbst entscheiden dürfen und nicht verpflichtet werden können, an diesen Tagen zu arbeiten.
Berücksichtigt wurden bei diesem Entschluss unter anderem die Forderung der Freiburger Händlergemeinschaft WIR, die die auftretenden Belastungen für die Arbeitskräfte am Megasamstag beklagte. Zudem seien zwei Sonntage im Jahr schlichtweg nicht erheblich genug, um hier eine ernste Gefährdung des Sonntags als Ruhe- und Familientag zu erkennen. Mit den geforderten Zusatzangeboten könnten diese beiden Tage sogar zu besonderen Familienevents werden. Überdies spiele Freiburg als Großstadt und Gegner des verkaufsoffenen Sonntags deutschlandweit eine absolute Außenseiterrolle.

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